Ich bin froh ,dass es die Adoptionshelfer gibt.

Ein ganz großes Dankeschön und Lob an euch.

Alles fing mit Jan seinem Buch an. Das Buch gab mir schon das Gefühl „Hey du bist ja nicht allein“.

Durch Jan erfuhr ich dann im November 2021 von der Homepage „Adoptionshelfer“.

Die Calls waren total super. Ich habe mich wohl und verstanden gefühlt.

Nun zu mir, ich bin die Nadine, 30 Jahre alt.

Ich wurde als Baby adoptiert.

„Inkognito Adoption“

Mit meinen Adoptiveltern war es nicht leicht.

Aus dem Grund habe ich keinen Kontakt mehr mit meinen Adoptiveltern.

Meine Leibliche Mutter habe ich noch nicht kennengelernt.

Bei meiner Zeugung war Gewalt im Spiel, ich bin ein Kind aus einer Vergewaltigung.

Ich bin Psychisch Krank und habe FAS (Fetales Alkohol Syndrom).

Mein Leben war nicht immer einfach und ist es bis heute nicht.

Auch Mobbing kenne ich, in der Schule wurde ich Mondgesicht genannt.

Seelische Hochs und Tiefs – kenne ich nur zu gut.

Ich war lange in Psychotherapie und in einer Tagesklinik.

Aufgrund meiner Psyche habe ich einen Schwerbehindertenausweis.

Ich bin anders, das ist nicht immer leicht für mich. Oft bin ich nicht zu verstehen.

Adoptiert zu sein, ist nicht leicht für mich.
Immer wieder kommt das Gefühl „Ungewollt & Unerwünscht“ und „ein Mensch 2. Klasse“ zu sein in mir hoch.

Dank der Adoptionshelfer, habe ich angefangen mich zu verstehen und mir wurden einige meiner Verhaltensweisen klar.

Dafür möchte ich nochmal vom Herzen „Danke“ sagen.

Schritt für Schritt geht es Richtung Selbstheilung um meinen inneren Frieden zu finden.

Schon sehr früh war mir klar, dass ich Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit Menschen habe, aber eine umso bessere Kommunikation und Beobachtungsgabe bei den Tieren.

Ich teile mein Leben mit einem Windhund Rüden.
Armani ist mein treuer Begleiter und Seelenhund.

Foto: Paul Croes